Es steckt mehr dahinter

20260330_204103 (Foto: Pfarrei Oberägeri)

Am ersten Gesprächsabend dieser Karwoche am Montag, dem 30. März, stellte sich Chiara Pfosi den Fragen ihres Interviewpartners Remo Abegg zum Thema «bewachen».
Zunächst kam der Glückwunsch zum erfolgreichen Meistertitel der EVZ-Frauen. Passend zum Thema «wachen» ist sie Torhüterin im Team. Was braucht eine Torhüterin? Chiara Pfosi erklärt: Training, viel Geduld, spezielle Reflexübungen, genaues Beobachten des Spielverlaufs und gute Kommunikation mit der Vorderlinie. Die gut 60 Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren jedoch auch vom steinigen Weg in die Profiliga im Eishockey. Das Hockey-Fieber hatte Chiara schon in jungen Jahren erfasst. Das Training mit und bei den Jungs spornten sie eher an, in ihrem Traum zu folgen. Da es in der Schweiz damals kaum Frauenteams gab, zog sie mit gerade mal 15 Jahren in die USA. Dort fand sie die Bedingungen, um in einem Frauenteam ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und auszubauen. Nach zehn Jahren kehrte sie in die Schweiz zurück und fand beim EVZ einen neuen Verein. Der EVZ ist einer der ersten Vereine in der Schweiz, der Frauen eine 40%-Anstellung bietet, um den Profisport einfacher ausüben zu können. Zum Vergleich: Die Männer haben eine 100%-Anstellung. Die Frauen – so auch Chiara Pfosi – gehen noch einer 60%-Erwerbstätigkeit nach. Ihre Begeisterung für diesen Sport, sieht man Chiara Pfosi an, wenn sie von der Eiszeit, dem Training und ihren Freundinnen aus dem Team erzählt. Er steht klar an erster Stelle. Das Gespräch wurde musikalisch durch die Saxophonklänge von Marcel Schmid ergänzt. Im Anschluss konnte beim Apéro die eine oder andere Frage an Chiara Pfosi gestellt werden.
Jacqueline Bruggisser
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