Thomas Betschart

Danke Carl

Danke Carl<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-oberaegeri.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>181</div><div class='bid' style='display:none;'>2815</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Am Sonntag, dem 1. März 2020, durften wir das Dienstjubiläum von Carl Rütti feiern - auf den Tag genau 40 Jahre nach seinem ersten Orgeldienst-Einsatz.
Im Festgottesdienst bot der Peter und Paul Chor und Instrumental-Solisten die von Carl Rütti komponierte «Peter und Paul Messe» dar. Kirchenratspräsident Gustav Iten würdigte das Engagement von Carl Rütti sowie die Unterstützung durch seine Frau Marie-Louise Rütti. Die zahlreich erschienenen Gottesdienst-Mitfeiernden dankten ihm mit anhaltendem Applaus für seine Treue. Beim anschliessenden Apéro liessen wir das Fest ausklingen.
Jacqueline Bruggisser

Wenn jemand 40 Jahre lang mit Können, Engagement, Herzblut und gar Dankbarkeit bei der Arbeit ist und seinem Arbeitgeber treu bleibt, so ist das alles andere als selbstverständlich – erst recht nicht in unserer schnelllebigen Zeit. Umso schöner, dass die Pfarrei Oberägeri in der Person von Carl Rütti einen solchen Mitarbeiter hat. Für sein Können sprechen die Solistendiplome für Klavier und Orgel am Konservatorium Zürich und sein Zusatzstudium in London. Speziell macht dieses Jubiläum auch, dass Carl Rütti nicht nur Organist und konzertierender Pianist ist, sondern auch Komponist mit nationaler, ja internationaler Ausstrahlung. 2005 hat er den Zuger Kulturpreis erhalten und 2015 wurde ihm die «Orlando-di-Lasso-Medaille» verliehen. Sein Werk ist auf zahlreichen CDs verewigt. Trotzdem blieb und bleibt er «seiner» Orgel in Oberägeri treu. So kommen wir Gottesdienstbesucherinnen und -besucher nicht nur an Festtagen, sondern auch an ganz normalen Sonntagsgottesdiensten immer wieder zu kleinen, wunderbaren Konzerten. Versteht sich von selbst, dass sich die Kirchgängerinnen und -gänger nach dem Segen wieder setzen, da klar ist, dass Carl Rütti noch ein Stück zum Besten gibt; was dann auch immer mit Applaus honoriert wird. Dass das Jubiläum in die Fastenzeit fällt, ist Dir, Carl, nur recht. Bescheiden, wie Du bist, möchtest Du sicher keine Umtriebe auslösen. Doch der 1. März ist ja auch der meteorologische Frühlingsanfang, ein Tag, an dem schon im alten Rom das heilige Feuer entzündet wurde, um den kalendarischen Jahresanfang zu feiern. Wir lassen uns das Feiern mit Dir also nicht nehmen, denn wie Marie von Ebner-Eschenbach einst geschrieben hat: «Treue üben ist Tugend, Treue erfahren ist Glück». Wir sind die Glücklichen – Dank Dir, Carl.
Franziska Bachmann Pfister und Urs Stierli, im Namen des Kirchenrates und des Seelsorgeteams
Bereitgestellt: 01.03.2020     Besuche: 4 heute, 133 Monat 
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