Thomas Betschart

Am Rand – Im Gespräch mit Fridolin Wyss

Am Rand - Fridolin Wyss<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-oberaegeri.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>1713</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Die Reihen füllten sich auch beim zweiten Gesprächsabend zum Thema „Am Rand“ schnell. So konnte Moderatorin Jacqueline Bruggisser, Pastoralassistentin der Pfarrei, 110 Personen begrüssen, die den sehr persönlichen Ausführungen von Fridolin Wyss, dem Geschäftsführer der Gassenarbeit in Luzern, beiwohnten.
Franz von Assisi als Vorbild

In einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, war und ist es Fridolin Wyss ein Herzensanliegen, dass auch die sogenannt kleinen Leute „gross“ rauskommen, dass auch sie wahr- und ernstgenommen werden. Der persönliche Antrieb für sein Leben und sein engagiertes Tun ist für den ehemaligen Kapuziner Fridolin Wyss das Handeln von Franz von Assisi, der als Edelmann buchstäblich vom hohen Ross stieg und einem Aussätzigen den Bruderkuss schenkte. Fridolin Wyss und den 50 Mitarbeitenden der fünf Bereiche, die zur Gassenarbeit gehören, ist es wichtig den Menschen „am Rand“ - ihren Klientinnen und Klienten - auf gleicher Augenhöhe zu begegnen, diese Menschen und ihr Leben ernst zu nehmen und mit ihnen ein Stück des Weges zu gehen. Es steht auch der Kirche gut an, wenn sie den Menschen offen begegnet, nicht verurteilend - wenn die Suche der Menschen begleitet wird, statt die Vorgabe von Zielen und Richtung. Es war spürbar, dass für Fridolin Wyss seine Arbeit in der Gassenarbeit eine Herzensaufgabe ist und der lang anhaltende Applaus zeigte, dass er die Zuhörenden mit seinen Ausführungen berührte.
Urs Stierli
Bereitgestellt: 27.03.2018     Besuche: 12 Monat 
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