Thomas Betschart

Am Rand – Im Gespräch mit Abt Urban

Am Rand - Abt Urban Federer<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-oberaegeri.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>116</div><div class='bid' style='display:none;'>1695</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Peter Lüthi, Mitglied des Pfarreirates Oberägeri, begrüsste Abt Urban Federer aus dem Kloster Einsiedeln zum Gespräch. Abt Urban sprang für den im Programm angekündigten Pater Martin Werlen ein, der aus gesundheitlichen Gründen absagen musste.
Gespannt warteten die gut 170 Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Ausführungen von Abt Urban und sie wurden nicht enttäuscht. Lebendig und mit viel Humor erzählte er von seinen Randerfahrungen, zum Beispiel als er sich in Amerika in einem Gottesdienst wiederfand - als Hellhäutiger inmitten lauter Menschen dunkler Hautfarbe. Durch die Fragen von Peter Lüthi, der Abt Urban aus seiner Zeit als Lehrer an der Stiftsschule Einsiedeln bestens kennt, blieb das Gespräch dynamisch und führte auch in die Tiefe. „Die Kirche schläft“, stellte Abt Urban fest und ermunterte die Anwesenden zu einem eigenen, selbstverantworteten Auferstehungsglauben. Jeder einzelne solle vom Rand zu seiner Mitte finden. Dort würde auch „die Glut unter der Asche“ zu entdecken sein, die eine neue Lebendigkeit des Glaubens ermögliche - womit Abt Urban Federer nicht das einzige Mal an diesem Abend den abwesenden Pater Martin Werlen zitierte. Dieser komme jedoch gerne ein anderes Mal nach Oberägeri, liess Pater Martin die Anwesenden wissen.
Jacqueline Bruggisser
Bereitgestellt: 26.03.2018     Besuche: 11 Monat 
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