Was soll heute überhaupt noch Religionsunterricht?
Der libanesische Dichter Khalil Gibran (1883-1931) schrieb über die Gestaltung der
elterlichen Sorge um ihre Kinder: "Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen …"
(Gibran, Der Prophet, Olten 1992, 27. Aufl., 17)
Jugendliche haben ihre eigene Erlebniswelt, ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Lebensträume.
Im Spannungsfeld zwischen Jugend, Gesellschaft, Kirche und Religion engagieren sich unsere
Katechetinnen und Katecheten, um
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dem Bedürfnis der Jugendlichen nach Sinn in ihrem Leben Raum zu geben.
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die Bedeutung des Glaubens auch für den Alltag aufzuzeigen.
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das überlieferte Sprach- und Symbolsystem der Kirche in die Sprach- und Symbolwelt der Jugendlichen zu übersetzen.